Siem Reap / Tempelanlagen von Angkor – Tag 1

Do. 03.05.2012

Warum kommt man nach Siem Reap – genau, wegen der Tempelanlagen von Angkor. Da diese über einen relativ weiten Bereich verteilt liegen mieten sich ganz sportliche Leute ein Fahrrad, die weniger sportlichen (oder die die viel oder weit weg Liegendes an einem Tag sehen wollen) ein TukTuk… So auch ich. :-) Allerdings zusammen mit zwei Mädels aus Holland, die im gleichen Bus aus Phnom Penh saßen und auch noch keine Unterkunft hatten. So kam es dann, dass wir um 9 Uhr am Tag nach der Ankunft in Siem Reap zusammen im TukTuk saßen und uns auf den Weg machten… Der Plan für den Tag war allerdings ambitioniert. Die beiden wollten nur einen Tag bei den Tempeln verbringen und verständlicherweise möglichst viel sehen…. (Mittlerweile bin ich dazu übergegangen, lieber weniger und das dafür intensiver zusehen, davon hat man mehr, hab ich festgestellt!)

Gestartet wurde bei Angkor Wat, dem wohl bekanntesten der Tempel. Der ist auch sehr beeindruckend, vor allem die Flach-Reliefs, die einmal komplett auf der untersten Ebene um den Haupttempel herumlaufen. Aber auch der restliche Tempel ist über und über mit Reliefs und Bildern verziert. Echt unglaublich, das muss ewig gedauert haben…und sogar wenn ein Bild aus mehreren Steinen besteht passt es an den Nahtstellen exakt zusammen. Ich finde es immer wieder überraschend was die Menschen vor so langer Zeit schon alles leisten konnten. Der Tempel wurde immerhin vor etwa 900 Jahren erbaut.

Nach Angkor Wat ging es zum nächsten, ebenfalls sehr bekannten Tempel: Ta Phrom. Der Film Tomb Raider wurde (u.a.) hier gedreht. Der Tempel ist aber auch wirklich spannend, der Urwald hat sich ihn quasi zurückerobert, überall wachsen riesige Bäume über die Steine. Sieht wirklich gut aus!!! Man kann leicht die eine oder andere Stunde hier verbringen…

Der nächste Tempel – Preah Khan – war dagegen dann nicht mehr ganz so spannend…war irgendwie das gleiche, nur in größer…

Als vorletztes stand der Komplex von Angkor Thom auf dem Programm. Angkor Thom ist allerdings ziemlich groß, wenn man sich alles ganz genau anschauen will, dann muss man wohl einen ganzen Tag einplanen. Daher hab ich auf die Terrasse des Leprakönigs (sehr großes verstecktes Relief), die Elefantenterasse und den Tempel Baphuon nur einen kurzen Blick geworfen. Trotzdem war ich danach so erschöpft, dass ich mir dem Bayon-Tempel an diesem Tag gescheckt hab. Ich hatte nämlich eh schon beschlossen, dass ich am nächsten Tag noch mal wiederkommen würde.

Als letztes ging es dann zum Phnom Bakheng, DEM typischen Tempel für den Sonnenuntergang. Und so sah es dort dann auch aus: proppenvoll. Wir hatten schon Angst, dass sie uns nicht mehr reinlassen, denn 10 Minuten vor Einlassschluss  standen wir noch etwa 40 m vorm Eingang in der Schlage… aber es hat geklappt. Und der Sonnenuntergang war auch sehr schön! :-)

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